Donnerstag, 20. August 2015

Die ersten Jahre im Rollstuhl! Fluch & Segen zugleich!

Ich musste schon früh lernen damit umzugehen das ich nicht wie andere Kinder toben, rennen und spielen konnte. Das war für mich nie möglich ich saß immer nur Zu hause und konnte mich nur mit mir selbst beschäftigen. Und wenn ich dann doch mal mit meiner Oma draußen unterwegs war, passierte immer das selbe.

Auf der einen Seite begegnen mir Leute, die Mitleid mit mir haben und zu mir sagten:" Ach du armes Ding, das ist doch bestimmt nicht schön den ganzen Tag in den Rolli sitzen zu müssen oder?" Denen Antworte ich dann immer:" Ich kenne es ja nun mal nicht anders."
Auf der Anderen Seite kommen Kinder auf mich zu und sagen zu ihren Eltern:" Schau mal Mami ich will auch mal da drin sitzen." Denen sage ich immer ganz behutsam (je nachdem wie alt sie sind) dass sie doch Froh sein sollten das sie laufen können.

Kinder sehen so einen Rollstuhl meist als großen Spaß an, denn man wird ja den ganzen Tag durch die Gegend geschoben und muss sich ja nicht selbst anstrengen. Und wenn man keinen Lust mehr hat steigt man einfach wieder aus,so denken die meisten kleinen Kinder. Aber genau das ist eben nicht so wenn man von Geburt an auf so einen Rollstuhl angewiesen ist.... man kann nicht einfach wieder "aussteigen" wie aus einem Karussell.

Als für mich die Zeit gekommen war in den Kindergarten zu gehen war das für mich alles gar nicht so schlimm, denn ich hatte nicht nur das Glück jeden Tag von einem Taxiunternehmen von Zu hause geholt und auch wieder nach Hause gebacht zu werden. Nein ich kam auch noch in einen Kindergarten wo nur Kinder mit körperlicher und geistiger Behinderung waren. So waren die bekannten Berührungängste für mich gar nicht gegeben.Und die Schule auf die ich später gehen sollte war sogar im daneben liegenden Gebäudekomplex, so das ich mich beim Schritt vom Kindergarten in die Schule nicht noch an eine neue Umgebung gewöhnen musste.

weiter gehts im 2. Teil des Post`s...

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